Nachdem wir wiedereinmal mehr 5 Tage in Kampala verbracht haben, sind wir heute gut in Lira zurück. Zum ersten Mal habe ich mich, zwar umständehalber (Urs hat sich ziemlich tief in die Handballe geschnitten), getraut, in Kampala im Verkehrschaos zu fahren!

Schlussendlich fand ich es nicht mehr so schlimm, wie ich vermutet habe, ich war zwar geschafft und verschwitzt im Büro in Old Kampala angekommen – aber ich habe es geschafft!
In Kampala sowie auch in Lira hatten wir den Guardiansday, d.h. die Verwandten, bei denen die Kinder in den Weihnachtsferien waren, brachten die Kinder wieder zurück nach Old Kampala, Luafwu und hier in Lira wieder in unser Kinderheim.(in Lira kommen die meisten mit den Fahrrädern)

Wir hatten viele Gespräche mit diesen Verwandten, aber auch mit den Kindern und viele erzählten uns, dass es nicht so eine schöne Zeit für sie war. Ein Mädchen drückte es so aus: „ wir sind nicht gewollt, wir sind eher eine Last.“ Das tut weh,wenn man solche Worte hört und wir sind froh, haben die Kinder noch einige Tage Ferien, bevor sie wieder in die Schule gehen, so können wir uns für sie Zeit nehmen, mit ihnen reden und ihnen einfach auch zeigen, dass sie hier bei uns geliebt und angenommen sind.

Gerade die Jüngeren kommen immer wieder, schmiegen sich an einen oder wollen einem einfach an der Hand halten, sie suchen regelrecht die Nähe.
Auch Rebekka, unsere Volontärin hilft uns da fest mit und nimmt sich viel Zeit für die Kinder – danke Dir Rebekka, Deine Arbeit ist sehr wertvoll!

Nächste Woche geht dann die Schule wieder los, wir sind ab und zu mal unterwegs in den Dörfern um die Kinder dort zu besuchen und ihnen Schulmaterial, Schulgeld etc. zu bringen und auch im Büro gibt es immer wieder genug zu tun.
Aus dem heissen und trockenen Lira grüssen wir Euch herzlich!!
ursundursula am 02. Februar 13
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